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Domain Whois

Whois (englisch who is ‚wer ist‘) ist ein Protokoll, mit dem von einem verteilten Datenbanksystem Informationen zu Internet-Domains und IP-Adressen und deren Eigentümern abgefragt werden können.

Whois-Anfragen werden seit ihren Anfängen vor allem über die Kommandozeile durchgeführt. Da entsprechende Client-Software nicht für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar war, setzten sich früh Web-basierte Frontends durch. Trotz späterer entsprechender Versionen erfreuen sich Web-Whois-Anbieter immer noch großer Beliebtheit, nicht zuletzt aus Gründen der Aktualität bei Domain-Lookups.

Aus Datenschutzgründen können Informationen über Eigentümer von .de Domains nicht mehr wie früher über das whois-Protokoll abgefragt werden. Dies geht nur noch über eine Seite der DENIC.

Der Begriff „Whois“ wird auch für weitere, vergleichbare Abfragen verwendet, zum Beispiel Nutzerinformationen im IRC betreffend.

Domainwhois

In den Anfängen des Internets lag die Registrierung und Verwaltung aller Domänen des ARPANET in den Händen der DARPA. Diese Zentralisierung ermöglichte es, bei einem einzigen Server Informationen über alle vergebenen IP-Adressen, Domänen und Personen zu erhalten. Die geringe Anzahl an Datensätzen ermöglichte auch unscharfe Suchen nach Namen oder beliebigen Inhalten. Mit zunehmender Öffnung der Netze, dem Hinzukommen neuer Registrare und Missbrauch durch Spam-Versender wurden die Suchkriterien zusehends eingeschränkt. Ein Trend, der sich bis heute fortgesetzt hat, sodass heutige Whois-Server mitunter restriktive Abfragequoten definieren und einige Web-Whois-Anbieter ihren Dienst durch Captchas schützen oder andere Wege der Bot-Erkennung einsetzen.

Als das ARPANET in den späten 1980er Jahren im Internet aufging, verblieb DARPA zunächst als Registrar, bis die National Science Foundation diese Aufgabe kommerziellen Dritten übertrug.

Am 1. Dezember 1999 begann die Zuständigkeit der ICANN für die drei populären .com-, .net- und .org-Domains, wobei auch auf ein Modell umgestellt wurde, welches die vollständigen Datensätze zu den jeweiligen Registraren delegiert („thin“) und mit althergebrachten Clients nur mehr eingeschränkt funktionierte. Ab 1. Januar 2003 übernahm die Public Interest Registry (unter Führung von Afilias) den Betrieb von .org, wieder im Modell einer zentralen Datenhaltung („thick“).

Heute, mit der Existenz neuer generischer und gesponserter Top-Level-Domains und auch neuer Länderdomains besteht ein komplexes, lückenhaftes Geflecht, das für einen erfolgreichen Domain-Lookup die Kenntnis des entsprechenden Whois-Servers erfordert.

Um bestehende Nachteile auszumerzen, bildete sich 2004 eine IETF-Arbeitsgruppe, um einen neuen Standard mit dem Arbeitstitel CRISP (Cross Registry Information Service Protocol) auszuarbeiten. Ein erstes Ergebnis dieser Anstrengungen ist das XML-basierende IRIS-Protokoll, dessen Klassen an RPSL-Strukturen erinnern. Frühere Versuche, Whois-Informationen via LDAP zugänglich zu machen oder das Whois++ waren erfolglos.

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