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Chrysanthemen


Die Chrysanthemen (Chrysanthemum) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) mit über 40, hauptsächlich in Ostasien verbreiteten Arten. Sie zählen zu den bedeutendsten Zierpflanzen.

Chrysanthemen sind ausdauernde, meist krautige Pflanzen, gelegentlich aber auch am Ansatz verholzende Zwergsträucher. Die Blätter sind wechselständig, schwach bis stark gefiedert, gelappt oder gelegentlich ganzrandig.

Das dreireihige Involucrum ist mehr oder weniger untertassenförmig, die dachziegelartig übereinander liegenden Involucralblätter sind breit häutig oder dunkelbraun gerandet. Der Blütenboden ist konvex bis leicht kegelförmig. Die einreihigen Strahlenblüten sind weiblich und fruchtbar und weisen eine weiße, pinke oder gelbliche Ligula auf. Die zwittrigen Scheibenblüten sind gelb, die röhren- bis kegelförmige Röhre fünffach gelappt, drüsenbesetzt und mit ungeflügelter Kronröhre. Die Fortsätze am Ansatz der Staubbeutel fehlen, jene am äußeren Ende sind annähernd dreieckig. Ein Pappus fehlt.

Die Gattung ist hauptsächlich in Ostasien verbreitet (China, Korea, Japan), strahlt aber über Russland bis hin nach Osteuropa aus (Chrysanthemum zawadskii).

Geschätzt ist besonders die Garten-Chrysantheme, die in China seit 1600 Jahren kultiviert wird. Bereits im elften Jahrhundert gab es dort 36 Sorten.

Ende des 17. Jahrhunderts kamen erstmals Chrysanthemen nach Europa, 1862 sandte Robert Fortune Zuchtpflanzen aus Japan nach Europa, die zur Grundlage der europäischen Chrysanthemenzucht wurden. Heute sind Chrysanthemen weltweit verbreitete und beliebte Zierpflanzen, die Garten-Chrysantheme gilt gar als "eine der wichtigsten gärtnerischen Kulturpflanzen". Die Anzahl der Sorten wird mittlerweile auf einige Tausend Stück geschätzt.

Quelle : wikipedia